Wer schon einmal einen Haushalt aufgelöst hat, kennt diesen einen speziellen Endgegner. Sie ist unhandlich, unglaublich schwer und irgendwie schwappt im Inneren immer noch ein restlicher Liter Wasser hin und her. Die Waschmaschine. Wenn der Platz im gemieteten Transporter am Ende knapp wird oder man nur einen privaten Kombi zur Verfügung hat, taucht meist sofort eine hitzige Diskussion auf dem Bürgersteig auf. Ist es eine gute Idee, die Waschmaschine liegend zu transportieren? Macht man damit sofort die teure Elektronik kaputt? Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, wie Sie Ihr Gerät sicher von A nach B bekommen, ohne dass es beim nächsten Schleudergang wild durch das neue Badezimmer hüpft.
Die Gretchenfrage: Darf man eine Waschmaschine liegend transportieren?
Die allererste Regel beim Umzug von großen Elektrogeräten lautet grundsätzlich: Ein aufrechter Transport auf einer stabilen Sackkarre ist immer der sicherste Weg. Die freischwingende Trommel im Inneren ist schlichtweg dafür konstruiert, aufrecht in ihren Federn zu hängen.
Aber das echte Leben hält sich nun mal nicht immer an Bedienungsanleitungen. Wenn die Deckenhöhe im Auto einfach nicht ausreicht, fragen sich viele völlig zu Recht: Darf man die Waschmaschine liegend transportieren, wenn es keine andere Option gibt?
Die ehrliche Antwort lautet: Ja, es ist möglich. Allerdings bringt das Kippen des Geräts gewisse Risiken mit sich, auf die Sie extrem gut vorbereitet sein müssen. Das größte Problem ist nämlich nicht die Mechanik, sondern das Restwasser. Selbst wenn Sie das Flusensieb vorher penibel entleert haben, versteckt sich im Schlauchsystem meist noch ein ordentlicher Schluck Wasser. Fließt dieses Wasser während der Fahrt über die sensible Elektronik auf der Oberseite, droht der gefürchtete Totalschaden.
Auf welche Seite soll man das Gerät legen?
Wenn die Entscheidung gefallen ist und feststeht, dass Sie die Waschmaschine transportieren, liegend im Kofferraum statt stehend auf der Ladefläche, dann kommt es auf die richtige Seite an.
Legen Sie die Maschine niemals auf den Rücken oder auf die Seite des Bullauges. Am sichersten ist es, wenn Sie herausfinden, auf welcher Seite sich die Einspülkammer für das Waschmittel befindet. Legen Sie das Gerät genau auf diese Seite! So kann eventuell austretendes Restwasser im schlimmsten Fall einfach auf den Boden tropfen und fließt nicht quer durch die empfindliche Steuerungstechnik.
Worauf Sie bei Neuware achten sollten
Manchmal holt man sich kurz vor dem Einzug noch schnell ein Schnäppchen aus dem Elektromarkt. Wenn Sie eine komplett neue Waschmaschine liegend transportieren möchten, haben Sie einen entscheidenden Vorteil: Das Gerät hat noch nie einen Tropfen Wasser gesehen. Die Gefahr durch auslaufendes Restwasser ist hier gleich null.
Trotzdem stellt sich auch hier die Frage, ob man eine Waschmaschine liegend transportieren kann, selbst wenn sie noch in der originalen Styropor-Verpackung steckt. Ja, aber achten Sie darauf, dass der Karton gut gegen das Verrutschen im Kofferraum gesichert ist. Bremsen Sie sanft und fahren Sie keine rasanten Kurven, um die Aufhängung der Trommel nicht unnötig zu belasten.
Der absolute Härtetest: Die Waschmaschine ohne Transportsicherung transportieren
Wer kennt es nicht? Man kauft das teure Gerät, montiert die dicken Schrauben auf der Rückseite ab – und legt sie „ganz sicher“ in eine Schublade, in der man sie nie wiederfindet.
Es ist der absolute Albtraum jedes Umzugshelfers, wenn man die Waschmaschine ohne Transportsicherung transportieren muss. Diese speziellen Bolzen haben nämlich eine enorm wichtige Aufgabe: Sie arretieren die schwere Trommel. Fehlen diese Schrauben, schwingt die Trommel bei jedem Schlagloch unkontrolliert hin und her und kann das Gehäuse oder die Federn von innen zerschlagen.
Falls Sie die Schrauben wirklich nicht mehr auftreiben können und sich fragen, wie kann man die Waschmaschine liegend transportieren, ohne sie zu ruinieren, hilft nur Improvisation:
- Öffnen Sie, wenn möglich, den oberen Deckel des Geräts.
- Stopfen Sie den Freiraum zwischen der freischwingenden Trommel und den Gehäusewänden großzügig mit alten Handtüchern, dicken Decken oder reichlich Luftpolsterfolie aus.
- Das Ziel ist es, der Trommel jeden Bewegungsspielraum zu nehmen, damit sie während der Fahrt starr an ihrem Platz bleibt.
Konzentrieren Sie sich lieber auf Ihr neues Bad
So ehrlich müssen wir sein: Ob Sie nun penibel auf die Transportsicherung achten oder akribisch austüfteln, wie Sie die Waschmaschine liegend transportieren können – es bleibt eine schweißtreibende, rückenbelastende Angelegenheit. Ein falscher Tritt im Treppenhaus reicht, und man klemmt sich schmerzhaft die Finger.
Warum machen Sie es sich also nicht einfach bequem? Wir von Umzüge und Transporte kennen uns mit schweren Geräten bestens aus. Unser tatkräftiges Team nimmt Ihnen diese körperlich anstrengende Arbeit gerne ab. Wir packen Ihr Hab und Gut sicher ein, transportieren es fachgerecht in Ihr neues Zuhause und tragen die schwere Maschine mühelos auch in den fünften Stock.
Kümmern Sie sich lieber um die schöne Einrichtung in Ihrem neuen Bad und überlassen Sie uns das schwere Heben. Fordern Sie noch heute völlig unverbindlich Ihr persönliches Angebot an!